Dort heißt es unter anderem:"Inzwischen steckt der Leonberger, dessen Immobilien-GmbH Imac auf die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude spezialisiert ist, offenbar bis zum Hals in Schwierigkeiten. Seit Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen ihn. Wegen Untreue, Betrugs und Insolvenzverschleppung. Bei drei Razzien, unter anderem in Heißners Privatwohnung und zwei seiner Firmen, der Imac und der Thema, beschlagnahmten die Fahnder kistenweise Ordner. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Der Vorwurf der Insolvenzverschleppung betrifft die Firma Thema, welche die Miete für Wohnungen an deren Eigentümer weiterleitete. Sie verwaltete die Objekte der Imac. Bereits im Februar 2007 hatten hier Ermittlungen begonnen, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart. „Zu Beginn erschien alles relativ klein, dann nahm es immer größere Dimensionen an.“"
Weiter schreibt die Zeitung:
"Kautionen verschwunden
In Hochzeiten beschäftigte die Thema 40 Mann. „Jetzt arbeitet dort niemand mehr. Die Firma hat sich tot gelaufen“, sagt Holger Leichtle. Der Rechtsanwalt ist inzwischen als Insolvenzverwalter bestellt. Seit Ende Juli ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Nun bleibt zu prüfen, „ob genug Masse vorhanden ist, um Gericht und Verwaltung zu bezahlen“. Seine Einschätzung: „Es ist nichts Greifbares mehr da.“ Nur noch Ansprüche gebe es. „Eine korrekte Buchführung existierte bei der Firma Thema nicht. Kautionen der Mieter kamen auf ein Sammelkonto, das ab Mitte 2007 für alles Mögliche benutzt wurde.“ 500 000 Euro an Mietkautionen seien verschwunden.
Insgesamt taxiert er den Schaden auf „bis zu fünf Millionen Euro“. Auf Ende Oktober hat der Jurist alle Zwischenmietverträge der Thema gekündigt. Rund 2000 Gläubiger hat er angeschrieben. Der Insolvenzverwalter prognostiziert: „Heißner haftet nur mit Teilbeträgen. Er wird nicht für dieses Desaster aufkommen müssen.“ Die Imac sei von der Sache nicht betroffen."
Zu unserem Fall schreibt die Stimme: "Matthias Heißner steht indes auch bei den Sanierungen Ärger ins Haus. Dem Ehepaar Brandt, das in Freiberg am Neckar im Landkreis Ludwigsburg eine Heißner-Immobilie für 230 000 Euro gekauft hatte, habe ein Gutachter bescheinigt, dass die unsachgemäße „Billig-Sanierung“ des Altbaus zu Feuchtigkeitsschäden geführt hatte. Diese zu beseitigen würde rund 100 000 Euro kosten. Die Wohnung gekündigt, das anbezahlte Haus unbewohnbar, ein Rechtsstreit in Aussicht und auf der Suche nach einer Unterkunft, für die parallel Miete fällig wird: „Das bringt einen an die Grenzen“, sagt Holger Brandt. „Heißner bezeichnete das als Kinderkram, der ihn längst nicht mehr interessiere.“ Eine Gewährleistung seitens der Imac bestehe nicht, sei Heißners Standpunkt. „Seitdem ist er für uns nicht mehr erreichbar.“"Abschließend: "Der Presse gegenüber wirft die Imac Nebelkerzen. Auf zahlreiche Anfragen unserer Zeitung reagierte Heißner nicht mehr. Ein Mitarbeiter teilte mit, in Wimpfen habe der Bauträger gewechselt, die BW Denkmal-Projektgesellschaft mbH sei zuständig. Nur: Die Firma läuft unter gleicher Adresse wie die Imac. Deren Geschäftsführer hielt einst Vorträge über die Vermieterschutzkartei – eine weiteres Heißner-Projekt. Anrufe laufen auch hier ins Leere."
Quelle: www.stimme.de



0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen